Zum Inhalt springen

Vogelstimmenwanderung im Dünningsbruch – Ein lebendiger Lebensraum in Gefahr?

Bei einer geführten Vogelstimmenwanderung im Dünningsbruch erkundeten interessierte Teilnehmende gemeinsam mit einem Experten den Wald und die halboffenen Landschaftsbereiche des Gebiets. Im Fokus standen die akustische Bestimmung heimischer Vogelarten und die besondere Vegetationsstruktur des Areals.

Der Dünningsbruch, Teil des Fleyer Waldes, zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt aus: Alte Stieleichen, gewachsene Heckenstrukturen und feuchte Senken schaffen ein wertvolles Mosaik unterschiedlichster Lebensräume. Einige Abschnitte stehen unter dem Schutzstatus „Geschützter Landschaftsbestandteil“.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten zahlreiche Vogelarten akustisch wahrnehmen – darunter Amsel, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp und Rotkehlchen. Diese Artenvielfalt belegt eindrücklich den ökologischen Wert des Gebiets.

Gleichzeitig diente die Exkursion auch der Aufklärung: Der Dünningsbruch ist durch geplante Bebauung bedroht. Der NABU machte deutlich, dass eine solche Entwicklung den empfindlichen Naturraum dauerhaft schädigen und wichtige Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen zerstören würde.

Der Dünningsbruch ist mehr als ein Naherholungsgebiet – er ist ein schützenswerter Natur- und Lebensraum, dessen Erhalt im öffentlichen Interesse liegt.