Statt einer langwierigen, teuren und konfliktbehafteten Lösung im Dünningsbruch bietet sich Hagen die Möglichkeit einer kostengünstigeren, schnelleren und konfliktfreieren Variante, die gleich mehrere Probleme zugleich löst.
Die aktuelle Notlage rund um die Cuno-Berufsschule eröffnet die Chance, aus der Krise eine zukunftsfähige Lösung zu entwickeln. Wird die Cuno auf das ehemalige Wellenbad in Hohenlimburg oder das Brandt-Gelände verlagert, entsteht in der Innenstadt Raum für die dringend benötigte vierte Gesamtschule. So entlasten wir Verkehr und Parkdruck in der City, sichern moderne Ausbildungsbedingungen für die Berufsschüler und schaffen zugleich einen zentral gelegenen, gut erreichbaren Standort für die Gesamtschule. Aus der Not wird eine Tugend – und Hagen gewinnt auf allen Ebenen.
Worum geht es?
Die Diskussion um die Zukunft der Cuno-Berufsschulen und den Neubau einer vierten Gesamtschule in Hagen nimmt Fahrt auf. Während Brandschutzmängel und Sanierungsstau die Berufsschule an ihre Grenzen bringen, wuchs der Druck auf die Politik, endlich tragfähige Lösungen zu präsentieren. Bislang favorisierte die Stadtverwaltung den Dünningsbruch als Standort für eine neue Gesamtschule – gegen massive Kritik von Bürgerinitiative und Naturschutzverbänden.
Jetzt bewegt sich etwas: Schuldezernentin Maren Soddemann hat erstmals in der Ratssitzung am 25.09.2025 zugesagt, die zwei alternative Standorte für die Cuno-Berufsschule prüfen zu lassen. Diese Ankündigung stößt auf breite Zustimmung – und könnte die entscheidende Weichenstellung sein, um gleich zwei Probleme nachhaltig zu lösen. Das nutzen von Brachflächen und und der Umbau an bestehenden Standorten spart Geld und Zeit. Zwei sehr kostbare Güter, die Hagen nicht hat.
Politik und Verwaltung in der Pflicht
Die Ausgangslage ist eindeutig:
- Cuno-Berufsschule: Sanierungsfall mit akutem Handlungsbedarf.
- Gesamtschule: Platzmangel, wachsender Druck von Eltern und Schülern.
- Dünningsbruch: Umstritten, rechtlich und ökologisch hochproblematisch, mit absehbaren Verzögerungen durch Klagen.
Demgegenüber steht ein Lösungspaket, das Bildung, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung vereint:
- Moderne Cuno-Schule an einem neuen Standort (Hohenlimburg oder Brandt-Areal).
- Gesamtschule in der Innenstadt – nachhaltig, schnell und für alle erreichbar.
Die Botschaft ist klar: Jetzt muss die Politik und Frau Soddemann handeln. Die Alternativen dürfen nicht als Alibi-Prüfung im Sand verlaufen, sondern müssen zügig und mit Nachdruck ve
Die Alternativen für die Cuno-Schule: echte Zukunftsoptionen
1. Ehemaliges Wellenbad in Hohenlimburg
- Eigentümer Herr Berlet signalisiert Kooperationsbereitschaft.
- Großzügige Flächen ermöglichen einen modernen Berufsschulcampus mit Werkstätten, Labors und digitalen Lernräumen.
- Verkehrsgünstig gelegen für Schülerinnen und Schüler aus ganz Hagen und angrenzenden Regionen.
- Stärkung des Stadtteils Hohenlimburg durch eine zentrale Bildungseinrichtung.
2. Altes Brandt-Gelände
- Direkte S-Bahn-Anbindung sorgt für eine schnelle Erreichbarkeit aus der gesamten Region.
- Autobahnnähe erleichtert Anreise für Auszubildende, die von außerhalb kommen.
- Nachhaltige Nutzung einer bestehenden Industriefläche statt neuer Flächenversiegelung.
- Innenstadtnah und dennoch logistisch perfekt angebunden.
Beide Standorte würden es ermöglichen, die Cuno-Schule aus der beengten Innenstadtlage herauszulösen und den Schülern endlich ein zeitgemäßes Lernumfeld zu bieten.
Die Chance für Hagen: Gesamtschule in der Innenstadt
Wenn die Cuno-Schule verlagert wird, steht das jetzige Gebäude in der Innenstadt für den Umbau zu einer Gesamtschule bereit. Das ist mehr als eine pragmatische Lösung – es ist ein Gewinn für ganz Hagen:
Vorteile für Schüler und Eltern
- Optimale Erreichbarkeit: Die zentrale Lage ermöglicht kurze Wege mit Bus und Bahn.
- Stärkung der Wahlfreiheit: Eltern können auf eine weitere Gesamtschule in direkter City-Lage zurückgreifen.
- Attraktiver Lernort: Innenstadt bedeutet Nähe zu Bibliotheken, Kultur und Freizeitangeboten.
Vorteile für die Innenstadt
- Verkehrsentlastung: Berufsschüler, die häufig mit Auto oder Moped fahren, fallen weg. Weniger Stau, weniger Parkdruck.
- Lebendige City: Eine Gesamtschule bringt jeden Tag Hunderte junge Menschen in die Innenstadt. Gastronomie und Einzelhandel profitieren direkt.
- Imagegewinn: Hagen zeigt, dass Bildung und Stadtentwicklung Hand in Hand gehen können.
Vorteile für die Stadtentwicklung
- Nachhaltigkeit: Bestehende Bauten werden genutzt, statt wertvolle Naturflächen im Dünningsbruch zu opfern.
- Planungssicherheit: Umbau in der Innenstadt ist schneller und rechtlich einfacher zu realisieren als ein Neubau im Landschaftsschutzgebiet.
- Signalwirkung: Hagen beweist, dass Konflikte lösbar sind, wenn man neue Wege geht.
Bereitschaft vorhanden – Kontakte zu den jeweiligen Investoren sind bereits vorhanden
Das sind alles keine neuen Vorschläge und nicht nur blanke Theorie. Hagen Aktiv hat von Beginn an eine zentrale Rolle gespielt und die Diskussion u.a. um diese Alternativen entscheidend vorangetrieben. Die Wählergemeinschaft entwickelte den Einwohnerantrag, stellte die Anträge zur Prüfung von Alternativstandorten, hält den Kontakt zu den jeweiligen Investoren. Bereits vor Jahren brachte Hagen Aktiv die Idee einer Umsiedlung von Cuno I und II ins Brandt-Areal ein – inklusive Kontaktaufnahme und Zusage zu den Investoren. Ohne diese frühzeitigen Initiativen wäre die aktuelle Debatte in dieser Form kaum möglich gewesen.
Wer zu diesen Themen mehr erfahren möchte – am besten direkt bei Hagen Aktiv nachfragen. LINK
Bürgerinitiative begrüßt den Schritt – jetzt muss gehandelt werden
Die Bürgerinitiative Dünningsbruch reagierte erleichtert auf die Ankündigung von Frau Soddemann. Die Prüfung der neuen Standorte sei „ein überfälliger Schritt in die richtige Richtung“.
Doch klar ist auch: Die Bürger erwarten Ergebnisse, keine Verzögerungen. Die Zeit drängt, sowohl für die über 3.500 Berufsschüler als auch für die benötigte Gesamtschule.
Fazit: Hagen hat die Lösung – sie muss nur umgesetzt werden
Zum ersten Mal seit Monaten liegt ein Szenario auf dem Tisch, das von allen Seiten getragen werden kann:
- Berufsschüler erhalten eine moderne, gut erreichbare Ausbildungsstätte.
- Gesamtschüler bekommen eine neue Schule mitten in der Stadt.
- Die Innenstadt wird belebt, der Verkehr entlastet, wertvolle Natur im Dünningsbruch bleibt erhalten.
- ALLE sparen Geld und Zeit- und genau davon hat Hagen zu wenig!
Nun ist es an der Politik, den Mut aufzubringen, diesen Weg entschlossen zu gehen. Und es ist an der Schuldezernentin, die Prüfungen nicht als formale Pflichtübung abzutun, sondern sie mit voller Kraft voranzutreiben.
Hagen hat die Chance auf eine echte Win-win-Lösung. Jetzt liegt es an Frau Soddemann und dem Rat, diese Chance nicht zu verspielen.
Weitere Artikel:
Bürgerbeteiligung im Dünningsbruch
Warum das Verfahren jetzt erst richtig beginnt Mit der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit n…
Klarstellung schafft Vertrauen – Zur Pressemitteilung der Stadt Hagen
Warum wir die Reaktion der Stadt Hagen begrüßen – und den Dialog fortsetzen wollen In dervergangenen…
Trojanisches Pferd?
Die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans liefert das Anschauungsmaterial Der Begriff vom „Trojani…
Bürgerinitiative Halden-Eppenhausen: Vom Wahlkampf zur Sacharbeit – Neuer Rhythmus, neue Themen, neuer Ort
Nach der Kommunalwahl richtet die Bürgerinitiative Halden-Eppenhausen ihren Blick nun konsequent nac…
🌿 Umweltgutachten bestätigt: Bebauung am Dünningsbruch wäre ein ökologisch maximaler Eingriff
Der Dünningsbruch ist nicht nur grün, sondern lebendig – ein Rückzugsraum, den es zu bewahren gilt.
Cuno-Berufsschule: Neue Standortideen eröffnen Chancen – jetzt ist die Politik und die Schuldezernentin am Zug
Statt einer langwierigen, teuren und konfliktbehafteten Lösung im Dünningsbruch bietet sich Hagen di…
Parkkonzept: Klimaschutz, Artenvielfalt und Erholung – richtig gedacht, klug gemacht
Mit dem vom NABU Stadtverband Hagen erarbeiteten Parkkonzept für den Dünningsbruch liegt ein Plan vo…
Bürgerdialog trägt Früchte
CDU stellt Antrag zu kritischen Fragen im Bebauungsplanverfahren Dünningsbruch Die Bürgerinitiative …
Kirchberg statt Dünningsbruch: Die Gesamtschule, die längst gebaut werden könnte
Hohenlimburg braucht eine Gesamtschule – und zwar dringend. Eltern fordern sie, Kinder verdienen sie…
Minimaler Eingriff? Nicht mehr haltbar – Rodung bedroht geschützten Landschaftsbestandteil
Von außen wirkt alles nach geordnetem Verfahren. Die Stadt Hagen hält unbeirrt an der Planungsvarian…
Die grüne Heuchelei in Hagen: Klimaschutz predigen, Naturzerstören beschließen
Es ist Wahlkampf in Hagen – und die Grünen zeigen sich wieder einmal von ihrer besten Seite. Entlang…
Versteckte Baulandgenehmigung im Dünningsbruch: Mehr als nur eine Schule
Was als zukunftsweisendes Schulprojekt kommuniziert wurde, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als…
🕵️♂️ Aufklärung statt Meinungsmache:
Wie Dünningsbruch.de recherchiert – und warum wir dranbleiben In Zeiten wachsender politischer Nervo…
Wenn’s mit der Planung eng wird, verschwinden eben die Quellen
Im Zuge der aktuellen Bauplanungen im Gebiet Im Dünningsbruch, Für die Gesamtschule, den Ladepark un…
Politischer Wille statt fachlicher Nachweis?
Widersprüche zwischen Verwaltungsaussage und Realität im Bauvorhaben „Gesamtschule Dünningsbruch“ In…
Schulpolitik ohne Kompass: Fehlende Gesamtschule in Hohenlimburg – ein strukturelles Defizit mit Folgen
Hagen-Hohenlimburg ist ein großer Stadtteil mit der Notwendigkeit von Bildungsvielfalt. Doch das Sch…
Das große Märchen vom „Prüfverfahren“
Wie ein einziges Kriterium zum Vorwand gemacht wird Seit Monaten wird der Öffentlichkeit gebetsmühle…
Ein Schulneubau, der Hagen krank machen wird
Warum der Dünningsbruch über Leben und Gesundheit entscheidet! Viele Menschen in Hagen diskutieren d…
Planung auf dem Stand von 1994 – Wie realistisch ist die Flächenverfügbarkeit im Dünningsbruch wirklich?
Ein Bild, das mehr sagt als jede Planungsskizze Das Foto zeigt den heutigen Zustand der Fläche, die …
Das Dünningsbruch aus der Sicht der Tiere – warum es gerade an heißen Tagen unverzichtbar ist
Das Dünningsbruch ist nicht einfach nur ein ungenutztes Gelände – es ist ein lebendiger Rückzugsraum…
Der Hitzeaktionsplan der Stadt Hagen: Warum seine Missachtung zur Gefahr wird
Ein städtischer Klimaplan, der klare Grenzen zieht – und eine Politik und Stadtverwaltung, die sie i…
Gesamtschule als Türöffner für Wohnbebauung?
Gesamtschule im Dünningsbruch ist Teil eines Gesamtkonzepts Was eine Stellungnahme offenbart – und w…
Alternativlos? Oder doch ein konkreter Vorschlag?
Der Vorschlag zur Bebauung des Dünningsbruch ist kein Ergebnis einer offenen Prüfung – sondern ein n…
Die Stadt geht ALL-IN – doch wie gut ist das Blatt?
Am 22. Mai wurde im Rat der Stadt Hagen erneut deutlich: Die Verwaltung setzt beim Bau der neuen Ges…
Gesamtschule? Ja – aber jetzt, nicht erst frühestens 2031!
Bevölkerungsrückgang, sinkende Schülerzahlen – und trotzdem ein neues Großprojekt? Der Bau einer neu…
Offener Brief an die Ratsfraktionen der Stadt Hagen
Bauen unter Zeitdruck – aber auf welchem Fundament? Sehr geehrte Damen und Herren, die Diskussion um…
Fakten statt Floskeln: „Alternativlos“ – wirklich?
Warum das Bauvorhaben Im Dünningsbruch kein Sachzwang, sondern eine politische Entscheidung ist und …
Naturschutzbeirat lehnt Bebauung im Dünningsbruch einstimmig ab
Am 6. Mai 2025 hat der Naturschutzbeirat der Stadt Hagen in seiner Sitzung NB/03/2025 einstimmig geg…
Dünningsbruch fragt – Politik antwortet
Worum geht es?Die Stadt Hagen plant die Errichtung einer neuen Gesamtschule mit Sportanlagen im Gebi…
Widerspruch beim Timing
Eröffnung der Gesamtschule und der Umzug der Fachhochschule Südwestfalen im gleichen Jahr? Ausgangsl…




























